Ein Nachruf

Nein, ganz ausgestorben ist sie noch nicht, klassische Bohnenstange. Aber es wachsen keine neuen Generationen mehr. Es werden keine Fichtenwälder mehr angepflanzt. Und die mussten dann nach einigen Jahren ausgedünnt werden. Geerntet wurden dabei junge Fichtenstämmchen gut drei Meter lang. Mit einem Schäbseisen wurden Rinde und abstehende Astreste abgeschabt. Und da waren sie in Massen, die idealen Bohnenstangen. Die Bohnen rankten gerne daran hoch. Da sie unten dicker waren als oben, ließ sich beim abräumen das Bohnengeflecht leicht abstreifen. In Zukunft werden wir rankende Bohnen in Gestellen an Schüren wachsen lassen. Den Namen Stangenbohne werden sie aber behalten. Seit dem 16. Jahrhundert werden Gartenbohnen in Europa gezüchtet. Wer mehr wissen will über die „Bohnenstangen- Plantagen“, findet >hier< was.
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Die kalte Sophie

Ob das Weltklima sich menschengemacht bedrohlich verändern wird, kann ich nicht beurteilen. Nach Greta Tunberg soll ich auf die Wissenschaft hören. Hab ich getan, und auch die Wissenschaftler gehört, die nicht das Lied der „Klimagläubigen“ nachpfeifen. Und ich schließe daraus: wir wissen nicht, was tatsächlich geschehen wird. Jedenfalls sind die >Eisheiligen< in diesem Jahr wieder sehr pünktlich. Und wie schon mehrfach beschrieben, werde ich in vier Nächten die frisch gehäufelten Kartoffeln mit Folie vor dem Frost schützen. Denken wir auch daran, dass drei von den Eisheiligen christliche Märtyrer waren. In unserer Zeit sind Christen wieder die am meisten bedrohten Gläubigen weltweit.  Bild anklicken zum vergrößern.  OM

Bäume

Der Kirschstamm und die Birke.

Heute mal keine Kleingartengeschichte, sondern große Kunst. Im Frühjahr mußte ein 45 Jahre alter Kischbaum gefällt werden, der vom Hallimasch befallen war. Und eine fast so alte Birke mußte fallen. Aus ihr war vor 5 Jahren schon ein dicker Ast heraus gebrochen. So viel Brennholz zu ernten, tut gut. Doch die Stämme sind fürs Feuer zu schade. Ich habe sie einem Holzbildhauer gestiftet, Ulrich Mekiska >https://umekiska.de/< Besuchen sie seine Ausstellungen. Er hat mir dafür mit einer Figur aus dem Birkenholz gedankt. Bilder anklicken zum vergrößern. OM

Die Figur aus Birke über dem Stamm ca. 30 cm hoch.

Unten ein Filmchen mit Ton.

 

 

 

Im Märzen

Mit etwas Verspätung wegen der Nässe im Boden heute die Schalersben, Dicke Bohnen und Möhren gesät. „Erbsen am Draht, schön akkurat“ hieß es bei Gärtner Pötschke. Wir nehmen Estrichmatten 1 X 2 Meter. Bilder anklicken zum vergrößern. Die Erbsen werden natürlich noch mit Erde zugedeckt.  OM

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Küchendunst

Die „neue Küche“ , „nouvelle cuisine“, ja schmeckt das dann auch ? In unserer Küche gibt es was Neues. Ein Dünster der Marke Braun. Heute gab es aus dem Garten Kartoffeln, eingefrorene Erbsen und jetzt noch frisch aus der Erde Möhrchen. Wenn wir das nicht in Wasser ertränken, sondern nur im Dampf garen, hat alles noch mehr Geschmack. Ein wenig Butter und Salz mit auf den Teller und diese einfachen Sachen sind eine Offenbarung. Die Erbsen können in Eises Starre mit in der Dünster. Einen halber Liter Wasser unten ins Gerät. 30 Minuten gart alles, ohne Sorge es könnte was anbrennen. Das ist sehr praktisch. Und am Ende erklingt ein Glöckchen „Bing“ und bittet zu Tisch. Fenster öffnen, damit der Dampf abzieht. OM
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unverhofft

In der Petersilie und in den Möhren fanden wir heute kleine Raupen des Schwalbenschanzes. Noch sind nicht alle ausgestorben. Auf den Prachtrasen der Nachbarschaft, in Ameisenkniehöhe gemäht, können sie aber nicht überleben. Dort ist „Halbwüste“.
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Peter und Paul

Als Festtag der Heiligen Petrus und Paulus gilt der 29. Juni. >WikiLink< Die Gartenfreunde bringen an diesem Tag die ersten Kartoffeln und Dicken Bohnen auf den Mittagstich. Ist so eine Bauernregel. Hat mit den Heiligen direkt nichts zu tun. Wir haben es mit zwei Tagen Verspätung heute getan. Es gab Laura, eine rotschalige Kartoffel und die halbreifen Dicken Bohnen der Sorte Grünkernige.
Es hat so gut geschmeckt wie selten.  OM

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