unverhofft

In der Petersilie und in den Möhren fanden wir heute kleine Raupen des Schwalbenschanzes. Noch sind nicht alle ausgestorben. Auf den Prachtrasen der Nachbarschaft, in Ameisenkniehöhe gemäht, können sie aber nicht überleben. Dort ist „Halbwüste“.
Bild anklicken zum vergrößern. OM

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Peter und Paul

Als Festtag der Heiligen Petrus und Paulus gilt der 29. Juni. >WikiLink< Die Gartenfreunde bringen an diesem Tag die ersten Kartoffeln und Dicken Bohnen auf den Mittagstich. Ist so eine Bauernregel. Hat mit den Heiligen direkt nichts zu tun. Wir haben es mit zwei Tagen Verspätung heute getan. Es gab Laura, eine rotschalige Kartoffel und die halbreifen Dicken Bohnen der Sorte Grünkernige.
Es hat so gut geschmeckt wie selten.  OM

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äugeln

Heute wurden wieder Kartoffeln gelegt. Drei Sorten: Laura (statt Rosara), Nicola und als mehlige diesmal Adretta. Alle von Kartoffelvielfalt. Da die gekauften Pflanzkartoffeln doch recht groß sortiert waren, wurden sie in zwei oder drei Teile geschnitten. Jeweils so, daß jeder Teil keimende Augen hat. So was nennt man auch: äugeln.   Die Kartoffeln werden hier vergleichsweise früh gelegt. Bei Spätfrösten wird das Stück nachts mit Folie zudeckt. Wenn im Sommer die Krautfäule zuschlägt, sind in der Erde die Knollen schon fertig, hoffentlich. Bild anklicken zum vergrößern – die Reihen vor dem zuscharren.  OM
siehe auch: Hackfrüchte    –   Kontraste   –   Ackersegen   –   Nicola

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Gartenstart

Auf ein Neues. Mit leichter Verspätung, weil es so nass war, heute die ersten Saaten. Im Bild die Dicken Bohnen – siehe auch Steinzeitessen . Dann auch Möhren und Schalerbsen. Im Gewächshaus wachsen schon Salate seit 14 Tagen.  Der Boden ist mit der >Grelinette< bis 20 cm tief gelockert und danach mit einer langsam laufenden Motorhacke, Bild 2, gekrümelt.  Die schwere und schnell drehende Honda Fräse >Bild<  machte das Bodenleben eher zunichte
OM

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Rosengewächse

Die Erdbeerpflanzen für die Ernte 2019 sind gesetzt. Die letzten zwei Karren reifen Kompost haben sie bekommen. Jetzt, da der Wildzaun gegen die Rehe steht, dürfen wir auch wieder auf eine Ernte hoffen. OM  Bild anklicken zum vergrößern

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Sprachwissenschaft

Hier im Rheinland heißen die Kartoffeln „Erpel“, das e lang und sehr breit gesprochen. Das Wort kommt von Erdäpfeln. Südlich von hier, wo die Leut ein „anderes Kölsch“ sprechen, sagt man „Krumberen“. Das kommt von Krumenbirnen oder Krumenbeeren. Krume ist der krümelige Ackerboden. Heute im Garten beim ausmachen der Nicola, war diese Krume wegen der Trockenheit zu felsartigen Brocken geworden. Vielleicht nennen wir Zukunft die Kartoffeln „Felsenbeeren“. OM  Bild anklicken zum vergrößern

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angenommen

Der neue Wildzaun zum Schutz vor den Salat fressenden Rehen ist von einer Feuerbohne angenommen worden.
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vorher – nachher

Die Zukunft in der Bodenbearbeitung hat begonnen. Der Gartenboden wird nicht mehr gepflügt oder umgegraben. Mit der Gabel gelockert, bleiben die natürlichen Schichten in etwa erhalten. Mit der einfachen Grabegabel war das aber mühsam. Der Rücken krumm und der rechte Arm arm dran.
Mit der original, französischen Grelinette geht es besser. Dazu der Film. Mehr über das Gerät:
www.grelinette.eu/  und zu bestellen direkt aus Frankreich bei: www.plaisible.com   
Das Ding muss die gebogenen Zinken haben – siehe das Bild ganz unten.
Nach dem lockern gehe noch mit einer leichten Motorhacke drüber. Die kommt dann auch tief genug in den Boden. Man spart sich teure Besuche im Fitnesscenter ;-)) OM
Der Film zeigt den Vergleich der Körperbelastung bei der Arbeit mit einer einfachen Grabegabel und dann mit der Grelinette. Was ist schon „nordic walking“??  Wir machen „french digging“ !!

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