Hühner

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>Link zur Hühnercam<

Nachdem ich ab 1949 mit der Hühnerzucht aufgewachsen bin, und wir fast immer Hühner hielten bis 2005, wurde nach einer Erbteilung der Hühnerstall abgerissen. Mein Opa war Paul Collignon, der damals so wichtige Bücher geschrieben hat wie: „Die Nutzgefügelzucht“ und  „Das Kapaunisieren“. Er wollte Hühner auf Drahtgittern halten. Das sehe ich heute als Tierquälerei an. Hühner müssen in reichlich Einstreu oder sogar offenem Erdreich scharren.
In 2014 fing ich wieder an mit 4 Rodeländern. Bild: das neue Ställchen – rechts die Schlafkammer mit 4cm dicker Sitzstange und den Legenestern. Nachts geschlossen und Fuchs sicher. Das heißt: jeden morgen früh aufstehen und die Hühner raus lassen in die Voliere. Rechts ist der „Auslauf“. Dort bekommen sie den Garten in Form von Grasbüscheln und Salat etc. hinein geworfen. Hat auch ein Regendach sonst. Im Winter von November bis März kommt das Ställchen in das Tomatenhaus. Dann stehen die Hühner nicht im kalten Wind und haben etwas mehr Auslauf. Im etwas kälteren Winter 2016/2017 haben die Hühner auch eine kleine Heizung in der Schlafkammer.
>Link, ohne Gewähr<  – Diese Heizung schafft eine Erhöhung um etwa 4 Grad. Der Raum unter dem Kotbrett war dann mit Stroh gefüllt und oben eine Wärmedämmung auf gelegt. Vorsicht mit Styropor oder Ähnlichem. Die Hühner halten das für fressbar. Sie dürfen da nicht dran kommen.
Die Hühner frei im Garten laufen zu lassen, ist eine nette Idee. Doch sprechen gute Gründe dagegen. Es gibt keinen Zaun. Die Tiere wären bald auf Nachbars Prachtrasen (auf Ameisenkniehöhe kurz gemäht). Und sie liefen auf die Strasse. Der Garten und die Gemüsebeete könnten wir vergessen. Auch wären sie bald Opfer von Fuchs, Habicht und Marder. In der Voliere sind die Hühner auch sicher vor dem Kontakt mit Singvögeln. Nicht etwa nur wegen der Vogelgrippe. Spatzen bringen Blut- und Federmilben und die Tuberkulose. Die Hühner gewöhnen sich an ihre kleine Welt. Der Tageslauf muss seinen gewohnten Gang haben. Und Arbeit und Muße sind reichlich und nicht die Langeweile.
Sie scharren und picken oder sie baden genüsslich in der Erde.
Bei den Stall- Bausätzen wichtig: unten herum verstärken mit Balken, hier 6X6 cm und gut mit Holzschutz streichen.
Der 1,5 Liter Wasserspender reicht für 4 Hühner an fast allen Tagen im Jahr. Nur sehr heißen Sommertagen muß nachgefüllt werden. Das Gefäß wird täglich gereinigt.
Gefüttert wird Fertigfutter von (Bio-) Reudink in Pellets. Gibt es bei >eierschachtlen.de<. Und sie bekommen von den Bienen die Drohnenbrut. Die wird wegen der Varroa- Milben aus den Bienenvölkern genommen, dann gekocht für das Wachs. Die gekochten Drohnenpuppen werden in Portionen eingefroren zur Aufbewahrung. Nachts wird das Futter rattensicher weg gestellt. In der Schlafkammer sind aber auch Futter und Wasser. Eier kosten generell 40 Cent, wenn sie überhaupt verkauft werden (16 Cent Futterkosten). Bilder anklicken zum vergrößern. Wo kauft man junge, legereife Hühner? Ich kauf sie auf dem >Euskirchener Markt<  von >Geflügelhof Franz Sander<  z.B. schwarze Bovans, Sperber oder Sussex. Zur Legeleistung: von den vier Hühnern habe ich im Durchschnitt 3 Eier pro Tag. > Bild unten – Man kann es für sinnvoll halten, nach einem Jahr Legezeit, den Bestand zu schlachten und einen neuen Satz legereife (ca. 22 Wochen alte) Junghennen anzuschaffen.
Das Geheimnis leckerer Hühnereier: leckeres Futter!
Hier zu sehen auf meinem youtube Kanal >hier<
OM
>Link zu einer nützlichen Hühnerseite<

 

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